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1, 2 oder 3 – Brexit-Chance vorbei!

Ob Theresa May wirklich richtig steht, sieht sie am 29. März 2019. Wie hart wird der Brexit wirklich?

29. März 2017  11 Minuten

»Manchmal ist Isolation eben der Preis, den man in einer Übergangsphase bezahlen muss.« Als der konservative britische Parlamentsabgeordnete Gespräch in der ZEIT vom 22. November 2012 mit Jesse Norman und Stephan Mayer Jesse Norman diesen Satz 2012 in der ZEIT sagte, ging es um gemeinsame Finanzpolitik, der sich Großbritannien verweigerte. Damals stellte sich Großbritanniens Premierminister David Cameron gegen eine Banken- und Fiskalunion innerhalb der EU. Der ebenfalls am ZEIT-Gespräch teilnehmende CSU-Bundestagsabgeordnete Stephan Mayer befürchtete, dass Cameron mit seiner Blockadehaltung sein Land innerhalb der EU isoliere. Ein Referendum zum Austritt Großbritanniens war zu diesem Zeitpunkt noch nicht verbindlich angekündigt. Jesse Norman sagte jedoch: »Ich denke, dass es sehr bald kommen wird. Aber es muss ja nicht unbedingt zum Austritt führen. Kann auch sein, dass wir nach einer längeren Debatte zu dem Schluss kommen, dass es für uns besser wäre, in der EU zu bleiben.« Lappalien aus heutiger Sicht, wenn Normans aktuelle Die F.A.Z. über den Brexit-Termin von Theresa May Partei- und Regierungschefin Theresa May an diesem Mittwoch den Brexit einleitet.

Titelbild: Perspective Daily - copyright

von David Ehl 

Wenn Zugvögel im Schwarm fliegen, beeinflusst jedes einzelne Tier die Richtung aller - das hat David bei einer Recherche gelernt. Sonst berichtet er eher über Menschen, stellt sich dabei aber eine ganz ähnliche Frage: Welche Rolle spielt der einzelne Wähler und Verbraucher, welchen Einfluss hat jeder von uns auf die Gesellschaft? David recherchiert gerne unterwegs, studiert hat er Musikmanagement, Englisch und Journalismus.

Themen:  Europa   EU-Politik   Politik  

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