Wie Satire das Internet rettet

Peinliche Politiker, abnormale Abgasnormen, falsche Freiheit im Netz? Humor hilft.

11. Mai 2017  8 Minuten

John Oliver in Net Neutrality (englisch, 2014) Schauen Sie, ich könnte Ihnen die beunruhigend vertrauliche Beziehung zwischen Netzanbietern und Washington auf so vielen Wegen zeigen. – Nun soll der Typ, der die Netzanbieter-Lobby geleitet hat, die Regierungsbehörde übernehmen, die sie reguliert. Das ist so, als ob ich einen Dingo als Babysitter einstellen würde [und ihn bitte:] ›Bitte friss mein Baby nicht! – John Oliver

Die Journalistin Kristie Lu Stout für CNN (englisch, 2014) Lassen Sie uns Netzneutralität näher beleuchten, für welche Barack Obama in der Vergangenheit seine Unterstützung signalisiert hatte. Nun wendet sich das Weiße Haus an die Federal Communications Commission (FCC), Die Federal Communications Commission (FCC) ist eine unabhängige Regulierungsbehörde der USA mit Sitz in Washington, D.C. Sie wurde 1934 vom Kongress geschaffen und regelt die Kommunikationswege Rundfunk, Satellit und Kabel und auch das Internet. Seit 2014 versuchte die Behörde, die Netzneutralität in den USA aufzuweichen, beschloss aber nach Widerstand aus der Bevölkerung 2015 Regeln zur Netzneutralität, die diese bestärkte. um dieses Gründungsprinzip des Internets zu beschützen. – Kristie Lu Stout, CNN

Sei ehrlich, welcher der beiden Beiträge spricht dich mehr an? Beide behandeln dasselbe Thema, sind im Mai 2014 erschienen. Sie erklären die Bedeutung von Netzneutralität in den USA und ihre Gefährdung durch die guten Beziehungen zwischen Politikern und Netzanbietern. 12 Millionen Youtube-Klicks gab es für den britischen Satiriker John Oliver und seinen Wildhund-Vergleich. John Oliver bezeichnete den ehemaligen Netzlobbyisten Tom Wheeler als »Dingo«. Ihn hatte Barack Obama kurz vorher zum Vorsitzenden der Regulierungsbehörde FCC gemacht. Wheeler äußerte sich sogar selbst zu dem Vergleich und bekräftigte, »kein Dingo« zu sein. John Olivers Antwort: »Das ist genau das, was ein Dingo sagen würde.« Die Reichweite von CNN mit demselben Fokus: Nicht einmal 3.000 Ansichten. Wie ist das möglich?

John Oliver, der kleine Engländer mit dem verkniffenen Steuerberatergesicht und der Besserwisser-Brille, verpackt in der amerikanischen Show Last Week Tonight Woche um Woche ernste Themen in witzige, klare Bilder. Doch er ist nicht allein. Weltweit wehren sich Satiriker mit scharfem Humor gegen absurde Politik und den Unsinn unserer Zeit – und das mit hoher Online-Reichweite. 6 Punkte, wie das wirkt und warum wir mehr davon brauchen.

Till Reiners ist deutscher Kabarettist und Slam-Poet. – Quelle: www.tillreiners.de copyright

1. Satire ist sexy

Im Netz kommt heute kaum jemand um Satire Satire ist eine Kunstform, die durch Ironie, Übertreibung und scharfen Witz Kritik an Personen, Organisationen und Ereignissen übt. Oft hat sie zum Ziel auf politische Probleme aufmerksam zu machen, Missstände anzuprangern und dabei belustigend zu sein. Sie überschneidet sich damit mit Comedy, einer Unterhaltungskunst, bei der eher menschliche Unzulänglichkeiten und Angewohnheiten im Mittelpunkt stehen. Im Gegensatz zu Satire ist das Ziel von Comedy hauptsächlich, den Zuschauer zum Lachen zu bringen. herum. Online wird schließlich das geklickt, geliked und geteilt, was witzig ist. Programme wie die Last Week Tonight with John Oliver bedienen diese Kanäle gezielt. Sie stellen regelmäßig Teile der eigenen Sendung online und produzieren exklusive Satire-Happen nur für das Internet. Auch Inhalte von Poetry-Slams und Satirikern finden sich kostenlos auf Youtube. »Jugendliche informieren sich heute so«, sagt Kabarettist Till Reiners, mit dem ich über seine Arbeit und moderne Satire gesprochen habe. Mit seiner Einschätzung trifft Till ins Schwarze: Die ZDF-Onlinestudie belegt das Wachstum an Internet-Nutzern (2016) Studien belegen zwar, dass mehr Menschen im Internet nach Informationen suchen.

Doch gleichzeitig Reuters Institute Digital News Survey schlüsselt das Internetverhalten von Jugendlichen auf (2016) sinkt unter Jugendlichen die Nutzung traditioneller Nachrichtenangebote. Vor allem in den USA wird Satire bei den unter 18-Jährigen zunehmend zu einem Ersatz für echte Nachrichten. Diese Studie des Pew Research Center for People and the Press legt nahe, dass der Trend in den USA bereits 2004 mit The Daily Show with Jon Stewart begann. Sie informieren sich lieber bei John Oliver als bei parteigefärbten Kommentatoren in einer 24-Stunden-Dauerschleife auf CNN und Co. Die Medienlandschaft der USA unterscheidet sich deutlich von der in Deutschland. Vor allem im Bereich Fernseh-Nachrichten und bei den Themen Politik, Sport und Gesellschaft sind dort Kommentatoren (englisch Pundits) üblich, die das Geschehen für den Zuschauer einordnen. Diese vertreten häufig eine klare politische Haltung, was nicht selten zu Streitgesprächen ohne Ergebnis führt.

Da sind wir hierzulande noch nicht, und die deutsche Medienwelt funktioniert anders. Doch Satire macht auch in Deutschland etwas grundlegend richtig und trifft in der Mischung des Lustigen mit dem Bitterernsten einen Nerv.

Die Versuchung über etwas einfach nur Witze zu machen ist groß. Wenn man sich aber Mühe gibt, zu erklären und einzuordnen – dann kann Satire etwas leisten. – Till Reiners

2. Satire macht kritisch

Satire funktioniert anders als Nachrichten oder Comedy. Bei ihr wird der Zuschauer nicht mit Fakten oder Witzen berieselt, sondern mit einer Mischung aus beidem. Wer mithört, muss mitdenken – und bereits einiges Vorwissen mitbringen. Sonst bleiben der scharfe Witz und die Ironie darin unverständlich.

Gerade im ständigen Wechsel zwischen ernst und heiter und den immer neuen Gedankensprüngen und Perspektivenwechseln ist Satire für den Zuschauer Gehirnjogging. Satire leistet mehr als nur Informationsvermittlung, sie abstrahiert und regt zum Weiterdenken an.

Man kann natürlich Witze über Frauke Petry machen und was sie gerade wieder Doofes gesagt hat. Wesentlich spannender ist es zu fragen: Wie funktioniert Populismus? Satire ist dann zu fragen: ›Wie funktioniert eine populistische Kleingärtnerrede?‹ – Till Reiners

John Oliver beleuchtet in dieser Folge seiner Show die Rolle von Donald Trumps Kindern für die US-Politik.



Das Wissen, das Satire vermittelt, bleibt sogar besser hängen. Das belegt eine Studie der Universität von Minnesota: Zuschauer des Satirikers Stephen Colbert und seines The Colbert Reports The Colbert Report parodierte bis 2014 konservative Nachrichten-Portale wie Fox-News und vor allem den bekannten Fernsehmoderator Bill O’Reilly. Die Studie der University of Minnesota verglich den Effekt von Satire und echten Nachrichten (englisch, 2013) schnitten beim Verständnis von politischen Themen besser ab als Zuschauer einer Politik-Talksendung, die sich intensiv mit den Themen beschäftigte.

3. Satire schneidet einfach tiefer

Hinter jeder guten Geschichte steckt eine gute Recherche. Das trifft auch auf Satire zu: Während Festzelthumor à la Mario Barth noch mit Stereotypen und Witzchen auskommt, graben sich Satiriker und ihre Rechercheteams tief in ein Problem hinein. Aber kann sich Satire auch mit gut recherchiertem Journalismus messen?

Das Medienmagazin American Journalism Review sagte ja und forderte in einem Artikel US-amerikanische Medien auf, sich an den Der Artikel im American Journalism Review über Jon Stewart (englisch, 2007) Satiriker Jon Stewart zu halten: Dessen Versessenheit auf Details und Absurditäten einer Geschichte helfen dabei, das Problem für den Zuschauer herauszukristallisieren.

Satire kann sich etwas trauen, was traditionellen Nachrichtenmedien fehlt: Humor. Das lassen traditionelle Nachrichtenmedien vermissen. Ihr Humor kann nicht weit genug gehen, denn sie müssen Themen ernst nehmen, um ernst genommen zu werden. Während Sender wie CNN etwa Hier lassen dich Han Langeslag & Maren Urner deine Objekitivtät hinterfragen ausgewogen und objektiv sein wollen, Damit ist Journalismus in einem Dilemma, das Satire erspart bleibt. Denn auch eine ernst gemeinte Auseinandersetzung mit einer absurden Behauptung führt in der häufigen Wiederholung dazu, dass Zuschauer sie für wahrer halten. nimmt Satire klare Perspektiven ein und kann politischen Unfug und absurde Vorgänge auch als solche bezeichnen und lächerlich machen. Deshalb funktioniert Satire auch da, wo traditionelle Berichterstattung versagt – etwa bei Donald Trump. Diese Studie legt nahe, dass neutrale Berichterstattung Leser demotiviert, die Wahrheit zu finden (englisch, 2011) Leicht überspitzt zerschellen Politikersprech und Propaganda dabei am gesunden Menschenverstand. Das Ergebnis: Klares Verständnis und Empörung bei den Zuschauern.

4. Satire zeigt, wer keinen Spaß versteht

Wenn Jan Böhmermann hierzulande herabwürdigend über den türkischen Präsidenten dichtet und damit eine kleine Staatsaffäre lostritt, In seiner Sendung »Neo Magazin Royale« am 31. März 2016 las Böhmermann ein Gedicht mit dem Titel »Schmähkritik« über Recep Tayyip Erdoğan vor. Eingebettet in eine Unterhaltung über Schmähkritik und Satire, wurden dem türkischen Staatsoberhaupt beleidigende Attribute und Handlungen zugeschrieben. Daraufhin forderte dieser die Strafverfolgung des Satirikers, und ein Verfahren wurde eingeleitet.Das ist inzwischen eingestellt, aber Teile des Gedichtes sind verboten worden. dann ist das vielleicht nicht gerade ein literarischerer Höhenflug – und rüttelt nachweislich an internationalen Beziehungen. Es zeigt aber auf, wie es einige Machthaber mit der Redefreiheit halten, und testet, wie wertvoll uns die Meinungsfreiheit hierzulande ist. Damit ist Satire auch ein guter Indikator für eine offene Gesellschaft und ihre (eingeschnappten) Feinde.

Nach dem umstrittenen Urteil des Hamburger Landgerichts sind von Jan Böhmermanns Schmähgedicht nur 6 Zeilen übrig. Allein diese darf der Satiriker wiederholen. –

Und wo geht Satire zu weit? Darauf hat Till Reiners eine klare Antwort:

Die Bühne muss frei sein. Das ist halt Kunst und manchmal geht auch etwas in die Hose. […] Die Grenze ist, wenn keiner mehr lacht. Dann ist es keine Satire mehr. – Till Reiners

Das Positive an solchen Skandalen: Jede Diskussion über Redefreiheit und Freiheit der Kunst bringt diese wichtigen Themen wieder auf die Tagesordnung. Diskussionen um die Grenzen von Satire zeigen deutlich die politische Haltung der Wortführer, die gegen diese Freiheiten wettern. Und das kann gerade in Zeiten des wachsenden Extremismus nicht verkehrt sein. Till Reiners behauptet sogar: »Der erste Weg in den Faschismus ist Humorlosigkeit.«

5. Satire bewegt etwas

Lachen, nicken, weitermachen? Gerade politische Satire hat sich weiterentwickelt:

Beim Old-School-Kabarett lachte man noch über die Mächtigen und ging dann nach Hause. So funktioniert Satire heute aber nicht mehr: Wir leben in einer Demokratie und haben alle ein wenig Macht. Wenn wir über »die Mächtigen« lachen wollen, müssen wir also zuerst über uns selbst lachen können. – Till Reiners

Satire kann Menschen politisch aktivieren und ihre Unzufriedenheit in Bahnen lenken. Das bewies John Olivers Beitrag zur Netzneutralität. Der Satiriker rief seine Zuschauer dazu auf, ihre Empörung online bei der Federal Communications Commission (FCC) zu äußern. Das taten so viele Nutzer Insgesamt über 45.000. innerhalb kürzester Zeit, dass die Website des US-Ministeriums überlastet zusammenbrach. Diese Aktion wurde wiederum von anderen US-Nachrichtenmedien aufgegriffen und politisch debattiert. Letztlich wurde so der Angriff auf das freie Internet abgewehrt. Auch aufgrund des öffentlichen Protestes bestätigte die FCC im Jahr 2015 die Netzneutralität in einer erneuerten Regulierung und nannte schnellen Zugang zum Netz eine »Angelegenheit der öffentlichen Versorgung.«

Auch in Deutschland funktioniert »Satire-Journalismus«: Die Anstalt vom März über Abgasnormen und Diesel (2017) In einer Folge der ZDF-Satire-Show »Die Anstalt« legte das Satire-Team um Claus von Wagner und Max Uthoff etwa die Absurditäten der europäischen Abgasnormen offen – und Nach dem Beitrag der Anstalt etwa hier bei der F.A.Z. (2017) löste eine neue Diskussion über Diesel-Fahrzeuge aus. Ein Zitat der Sendung schaffte es sogar in den Bundestag: Das Video der Sitzung beim Bundestag (2017) Die Linken-Politikerin Sabine Leidig zitierte die Anstalt als Spitze gegen Verkehrsminister Alexander Dobrindt und empfahl gleich, sich in der Sendung zu informieren.

Ersetzen kann Satire traditionellen Journalismus aber nicht. Schließlich picken sich Satiriker ihre Themen heraus und beißen sich an einzelnen, absurden Neuigkeiten fest – statt breit gefächert zu berichten. Doch in den wenigen Themen glänzt gute Satire dafür umso mehr und kann begeistern.

Im Kern geht es bei Satire darum: Mit aggressiver Rhetorik, Humor und Spott und bei ausgewählten Themen an einem Status quo zu rütteln, damit sich etwas zum Besseren ändert. Aber ist Satire dabei nicht auch einseitig? Tatsächlich hat Satire meist eine Schlagrichtung – nach oben, gegen die Mächtigen.

Satire ist traditionell eine linke Sportart, da sie von vielen Leuten betrieben wird, die so große Autoritätsprobleme haben, dass sie Satire zur Kunstform erhoben haben. – Till Reiners

Doch auch für konservative Zuschauer ist Satire da.Schließlich vermittelt sie vor allem Grundlagen Hier findest du alle unsere Artikel zum Kritischen Denken kritischen Denkens. Satire trainiert das Gehirn dazu, Das Paper der Marshall University analysiert den Effekt der Daily Show with Jon Stewart (2007) skeptisch gegenüber Informationen zu sein, und ist auch gerade deshalb in autoritären Regimen verhasst – rechts wie links.

Till Reiners fragt: Was darf Satire? Und antwortet mit Satire.



6. Satire ist ein Privileg

Was wir bei allem Lob für Satire aber nicht vergessen dürfen:

Nicht jeder ist für Satire gemacht. Satire ist auch nicht das Allheilmittel für alles. – Till Reiners

Mit scharfer Zunge und Humor wird weder ein autoritäres Regime in die Knie gezwungen noch Frieden irgendwo auf der Welt geschlossen. Doch Satire gibt vielleicht denen Hoffnung, die in Krisen und Unterdrückung leben müssen. Wie etwa Bassem Youssef, der ägyptische Satire-Star, der Revolution for Dummies: Laughing through the Arab Spring (englisch, 2017) Revolution for Dummies schrieb. Die ganze Geschichte bei CNN (2017) Er floh vor einer Millionenstrafe der beleidigten Machthaber und aus Angst um seine Familie nach Kalifornien. Die Satire seiner Sendung Al-Barnameg Übersetzt »Das Programm« in Anspielung auf die Propaganda des ägyptischen Staatsfernsehens. Die Sendung beim unabhängigen, ägyptischen Sender CBC hatte rund 40.000 Zuschauer. wirkt auf Youtube weiter und hält der Gesellschaft und der dahinterstehenden Kultur den Spiegel vor – Albernameg, der Youtube-Kanal des Satirikers Bassem Youssef (ägyptisch, 2017) sein Youtube-Kanal hat noch heute über 2,5 Millionen Abonnenten. Das Internet macht’s möglich.

Satire – gute wie schlechte – lohnt sich also auch deshalb zu genießen, weil wir sie in Deutschland ausüben dürfen. In einer offenen Gesellschaft kann sie zudem aufklären, verändern und für die Freiheit eintreten – etwa die Freiheit des Internets.

Um das zu beweisen, trat Satiriker John Oliver vergangenen Monat erneut an und kritisierte in Last Week Tonight mit »Net Neutrality II« den neuesten Angriff des Weißen Hauses Dieses Mal jedoch durch die Trump-Regierung. 2014 stand noch die Obama-Regierung hinter der fragwürdigen Personal-Entscheidung. Der neu eingesetzte Chairman des FCC, Ajit Manohar Pai, war vorher Berater bei Verizon Communications – eine zweite Dingo-Situation. auf die Netzneutralität. Darunter versteht man Gleichbehandlung bei der Nutzung des Internets und seiner Dienste. Einerseits meint das den vollen Zugang zu allen Seiten des Internets, andererseits auch die Gleichbehandlung von Datenpaketen.

Der britische Satiriker wiederholte den Aufruf des Protests und stellte gleich eine Der passende Name: www.gofccyourself.com Internetseite mit Direktlink zu der neuerdings versteckten Kommentar-Sektion der Federal Communications Commission (FCC) online. Das vorläufige Ergebnis: knapp 2,5 Millionen Zuschauer in wenigen Tagen – und erneut eine Hier berichtet BUSTLE darüber (englisch) Überlastung der Website der FCC.

Wirksam und witzig.

Deutschland ist trotz einiger Ambitionen beim Thema Humor noch Entwicklungsland. Wie Humor effektiv in einer Gesellschaft wirkt und sie verändert, verraten wir dir demnächst anhand des Beispiels Südafrika.

Titelbild: HBO - copyright

von Dirk Walbrühl 
Dirk ist ein Internetbewohner der ersten Generation. Ihn faszinieren die Möglichkeiten und die noch junge Kultur der digitalen Welt, mit all ihren Fallstricken. Als Germanist ist er sich sicher: Was wir heute posten und chatten, formt das, was wir morgen sein werden. Die Schnittstellen zu unserer Zukunft sind online.
Themen:  Internet   Politik  

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