Zurück zum Artikel

Links zum Artikel

Interview 

So kannst auch du die Politik umkrempeln

Wie kann Protest wirklich etwas ändern? 2 Bewegungen aus Polen und Ungarn haben Etappensiege errungen – und wollen jetzt ins Parlament.

27. Juni 2017  13 Minuten

Eine solche Protestbewegung hat die Welt lange nicht gesehen. Millionen Menschen gingen am 21. Januar beim »Women’s March« Die Amerikanerin Teresa Shook startete kurz nach der Wahl Donald Trumps zum 51. US-Präsidentin einen Facebook-Event, mit dem sie den »Women’s March on Washington« (englisch) initiierte. Hunderttausende folgten der Einladung in den USA, Nachahmer fand sie auf der ganzen Welt. Die Veranstalterinnen listen auf ihrer Internetseite 673 Veranstaltungen weltweit und schätzen die Teilnehmerzahl auf knapp 5 Millionen. Die Proteste richteten sich gegen strukturelle Benachteiligung und Angriffe auf Frauen und Minderheiten jeder Art – aber auch gegen den Abbau von Gesundheitssystemen und gegen rücksichtslosen Umgang mit der Umwelt. Die Veranstalterinnen schreiben: »Alle Fragen betreffen Frauen!« auf die Straße: für Frauenrechte, gegen Sexismus und Diskriminierung durch In diesem Text denkt David Ehl darüber nach, wie der Kampf Trump vs. Demokratie in den nächsten Jahren aussehen könnte Typen wie Trump. Prominente wie Madonna und Scarlett Johansson schlossen sich den Protesten ebenso an wie die berühmte Bürgerrechtlerin Angela Davis. Und die Kameras hielten natürlich drauf: Frauen,

Titelbild: Konrad Wiślicz - copyright

von Katharina Wiegmann 

Als Politikwissenschaftlerin und Philosophin interessiert sich Katharina dafür, was Gesellschaften bewegt. Sie hat da ein paar Fragen: Wer bestimmt die Regeln? Welche Ideen stehen im Wettstreit miteinander? Wie werden aus Konflikten Kompromisse? Einer Sache ist sie sich allerdings sicher: Nichts muss bleiben, wie es ist.

Themen:  Osteuropa   Aktivismus   Demokratie  

Die Diskussionen sind leider nur für Mitglieder verfügbar.

Weitere Artikel für dich