Wie eine britische Minderheit gegen den Brexit kämpft

Die Aktivisten von »British in Europe« verhandeln direkt mit der EU – und haben anders als Theresa May schon Erfolge vorzuweisen.

3. November 2017  9 Minuten

Ein Schwall von Fragen: »Warum ist meine Staatsbürgerschaft auf einmal ein Problem?« – »Kann es sein, dass ich abgeschoben werde? Wenn ja, wovon hängt das ab?« Das haben wir alle schon gehört – von Geflüchteten. Jetzt betreffen solche Schwierigkeiten allerdings eine Gruppe, mit der noch Anfang letzten Jahres niemand gerechnet hätte: Briten.

Britische Staatsbürger sind (unter anderem) über die ganze Europäische Union verteilt: Statistik über Immigration nach und Emigration aus Großbritannien (englisch, 2017) Etwa 1,2 Millionen von ihnen leben im europäischen Ausland. Sie bilden damit noch vor den vielen Polen in Großbritannien die größte Gruppe von Migranten, deren Zukunft vom Ausgang der Brexit-Verhandlungen Im Referendum des Vereinigten Königreichs zum Austritt aus der EU stimmten insgesamt 51,9% der Bevölkerung für den Austritt aus der EU und 48,1% dagegen. Während die Bürger von Wales und Nordengland dafür votierten, waren Briten in Schottland und Nordirland mehrheitlich gegen das Verlassen der Europäischen Union. abhängt. Immer mehr Briten in der EU ergreifen die Initiative und wehren sich gegen die schwammigen Aussagen ranghoher Politiker aus beiden Lagern. Besonders die britische Premierministerin Theresa May

Titelbild: flickr / Duncan Hull - CC BY-SA

von Franziska Bauer 

Franziska Bauer hat einen MA in internationalem Journalismus und arbeitet derzeit als Redakteurin und freie Journalistin in Potsdam und Berlin. Sie interessiert sich für Flucht, Migration, Europa, Minderheiten und Gesellschaft – gern auch in Kombination.

Themen:  EU-Politik   Europa   Aktivismus  

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