Das Schweizer Taschenmesser der Ernährungswende

Die Missstände sind groß auf den Feldern dieser Welt, gleichzeitig sprießen allerorten Initiativen und Ideen zur Besserung aus dem Boden. Das Problem dabei: Sie verbreiten sich langsam und setzen sich schleppend durch. Ernährungsräte bündeln das Know-How und bringen es in die Städte.

30. August 2016  10 Minuten

Im Spätsommer sind die Prinzessinnengärten eine Wonne: An diesem bunten, freien Ort mitten in der Hauptstadt Berlin können Stadtgärtner den Blick in den Himmel richten und die Hände in die Erde stecken. Großstädter jäten hier Unkraut, bewässern Kohlköpfe und ernten Tomaten. Auch Christine Pohl lässt hier die Seele baumeln, wenn sie einmal Abstand braucht vom Schreibtisch. An diesem arbeitet sie daran, dass Orte wie die Prinzessinnengärten nicht die Ausnahme bleiben in unserer Versorgung mit Nahrungsmitteln, sondern zur Regel werden. Und bis dahin ist es ein weiter Weg.

Titelbild: Philipp Striegler - copyright

von Anja Humburg 

Anja Humburg schreibt am liebsten über Degrowth, Commons und kulturkreative Initiativen. Sie hat Journalismus und Umweltwissenschaften studiert und singt gerne.

Themen:  Essen   Politik   Gesellschaft  

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