Und, wie viele psychische Krankheiten hast du so?

Immer mehr Menschen kriegen eine Diagnose vom Psychologen. Sind wir wirklich alle »irre« geworden?

15. Oktober 2018  7 Minuten

Manchmal keinen Appetit, dauernd müde und immer wieder gereizt. Ist das jetzt einfach ein schlechter Monat, der stressige neue Job, irgendein Vitamin-Mangel – oder ist das schon ein Hinweis auf etwas Ernstes?

Vielleicht kennst du solche Sorgen von dir selbst. Denn genau, wie wir bei Kopfschmerzen oder Husten nach Ursachen und Zusammenhängen suchen, versuchen wir auch zu begreifen, was hinter Veränderungen in unserer Gefühlswelt steckt. Wer dafür lange genug im Internet recherchiert, stößt auf die unterschiedlichsten Diagnosekriterien für psychische Erkrankungen – und findet manche Sorgen bestätigt. So scheint es fast, als sei mittlerweile jeder auf irgendeine Art psychisch krank.

Kann das sein? Und wenn ja: Was ist dann überhaupt noch »normal«?

Depression statt Trauer?

Titelbild: unsplash - CC0

von Katharina Ehmann 

Was macht dich krank, was hält dich gesund? Wie können wir uns selbst besser verstehen und welchen Einfluss hat jeder Einzelne – auf sich selbst, aber auch seine Umwelt? Diesen Fragen geht Katharina als Psychologin auf den Grund.

Themen:  Psychologie   Gesundheit  

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