Smartes Internet geht auch ohne 5G und neue Mobilfunkmasten

Wenn der Kühlschrank mit der Smartwatch … »The Things Network« aus den Niederlanden lässt Dinge miteinander kommunizieren – günstig und umweltschonend. Sogar die Deutsche Bahn nutzt es schon.

PD Daily - 11. Oktober 2019  3 Minuten

Stell dir vor, alles wäre in Zukunft vernetzt: Dein Auto spricht mit anderen Autos die Verkehrslage ab, deine Smartwatch sendet deinem Arzt dein Langzeit-EKG und Industrieroboter kommunizieren an eine Leitstelle Auslastung und Verschleiß – und bitten, wenn nötig, um Reparatur …

Das sind nur ein paar Anwendungen aus der Vision des schlauen Internets der Zukunft, einem Internet der Dinge, Das »Internet der Dinge« (IdD) ist ein Sammelbegriff für Technologien einer globalen Infrastruktur, die es ermöglicht, Gegenstände miteinander zu vernetzen. an dem gerade fleißig gearbeitet wird. Ob autonomes Fahren, Telemedizin oder die Industrie 4.0 – sie alle stehen dabei vor einem Problem: Wenn Geräte mit Geräten kommunizieren, fallen enorm viele Daten an. Und das ist den Mobilfunkanbietern in Deutschland 6,5 Milliarden Euro wert – der Preis, den sie für den aktuell schnellsten Mobilfunkstandard 5G dieses Jahr Der Preis für 5G beim »Manager-Magazin« (2019) an die Bundesregierung gezahlt haben. Ein stolzer Preis, den sie sicher auf den Kunden umschlagen werden.

Doch schlaues Internet geht auch ohne 5G, wie ein findiger Niederländer mit seiner Initiative

Mit Illustrationen von Doğu Kaya für Perspective Daily

von Christian Schweinfurth 

Christian Schweinfurth ist freier Journalist aus Heidelberg und schreibt unter anderem für die »Rhein-Neckar-Zeitung« über neue Technologien und was sie mit uns machen. Geht aber trotzdem gerne raus.

Themen:  Internet  

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