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PD Daily 

5 Strategien, wie du besser mit deinen Sorgen umgehst

Niemand macht sich gerne Sorgen. Trotzdem tun wir es ständig. Ist das wirklich notwendig oder nur eine schlechte Gewohnheit, mit der wir brechen sollten?

8. September 2020  5 Minuten

Ein mulmiges Gefühl bei diesem plötzlich auftretenden Zwicken in der Brust, verspäteten Freunden oder beim Grübeln über die Arbeit – »Dysphorische Rumination beeinträchtigt die Konzentration auf akademische Aufgaben« (englisch, 2003, PDF) negative Gedanken drücken auf unsere Stimmung, machen uns fahrig und lassen uns mit einem Gefühl der Hilflosigkeit zurück. Niemand macht sich gerne Sorgen. Doch sie erfüllen auch einen »Konstruktives und unkonstruktives repetitives Denken« (englisch, 2008) wichtigen Zweck.

Machen wir uns ständig das »Worst-Case-Szenario« bewusst, kann uns das dazu motivieren, dem entgegenzutreten und es so vielleicht sogar »Die überraschenden Vorzüge von Sorgen« (englisch, 2017, Paywall) verhindern zu können. Wenn wir schon bei einem leichten Zwicken in der Brust zum Arzt gehen, ist die Wahrscheinlichkeit höher, einen Herzinfarkt rechtzeitig zu entdecken.

Setzen wir unsere Sorgen also rechtzeitig in Handlungen um, können sie uns vor schlimmen Konsequenzen bewahren. Übermäßige Sorgen dagegen können vorsorgendes Verhalten lähmen: Aus Angst vor einer schlimmen Diagnose gehen wir dann womöglich gar nicht erst zum »Sorgen sind gut für die Brustkrebsvorsorge« (englisch, 2012) Arzt.