PD Daily 

Warum zunehmende Lichtverschmutzung ein Problem ist

Künstliches Licht beeinflusst unseren Hormonhaushalt empfindlich – und damit auch, wie gut wir schlafen.

15. September 2020  5 Minuten

Ein »Spektakel am Nachthimmel« versprachen viele Medien im Juli, ein »Naturschauspiel«, das es nur sehr selten zu sehen gäbe. Mit bloßem Auge sollte der Komet Neowise »Neowise« ist ein Akronym des Projekts »Near-Earth Object Wide-field Infrared Survey Explorer«. Der Komet wurde am 27. März 2020 entdeckt, am 3. Juli erreichte er den sonnennächsten Punkt und war im Juli durch die Beleuchtung der Sonne weltweit mit dem bloßen Auge zu sehen. Theoretisch. Den geringsten Abstand zur Erde hatte Neowise am 23. Juli. Danach wurde es stetig schwieriger, den Kometen zu sehen, weil er immer weniger von der Sonne bestrahlt wurde. Erst in 6.000 Jahren wird die Umlaufbahn von Neowise wieder die Erde kreuzen. erkennbar sein, der hellste Komet seit Jahrzehnten. Ich sah – selbst 20 Kilometer entfernt vom Stadtrand – nichts. Die Lichtglocke Lichtsmog der Städte entsteht durch Licht, das in den Himmel abgestrahlt wird, durch Partikel in den Wolken streut und um ein Vielfaches wieder zur Erde reflektiert wird. Das Ergebnis ist eine »Lichtglocke« über Städten mit viel Lichtsmog. meiner Heimatstadt hat den Kometen regelrecht verschlungen.

Hobbyastronom:innen kennen dieses Problem nur zu gut – so auch Alexander Pietschmann. Deshalb setzt er sich als Aktivist gegen Lichtverschmutzung bei der Initiative »Paten der Nacht« ein. Um die Gesellschaft für die Problematik und Gefahr der Lichtverschmutzung zu sensibilisieren, organisieren die Aktivist:innen am 17. September zum ersten Mal die sogenannte

Titelbild: Nacho Rochon - CC0

von Andrea Schöne 

Andrea Schöne hat als freie Journalistin schon für bento, ze.tt und jetzt.de geschrieben. Sie gibt Workshops über die Darstellung von Behinderung und inklusive Schule aus der Perspektive von behinderten Menschen und ist Teil des Teams von Sensitivity Reading Deutschland. Derzeit studiert Andrea im Masterprogramm Global Cultures der Universität Bologna.

Themen:  Gesundheit   Energie   Nachhaltigkeit  

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