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PD Daily 

»Dass uns in Deutschland das Wasser ausgeht, kann ich mir nicht vorstellen«

Dürren, Konflikte und viele Fragezeichen: Zum anstehenden Weltwassertag spricht Expertin Fanny Frick-Trzebitzky im Interview darüber, welche Probleme beim Grundwasser auf uns zukommen – und an welchen Lösungen sie arbeitet.

19. März 2021  7 Minuten

Ohne Wasser gäbe es auf der Erde kein Leben. Durch Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Umweltverschmutzung gerät der Zugang dazu aber für immer mehr Menschen in Gefahr. Um ein Bewusstsein für das Wasser und dessen Schutz zu schaffen, rufen die Vereinten Nationen am 22. März alljährlich den Weltwassertag aus – Außerdem ist die Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser eines der 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung. Diese Ziele, auch Sustainable Development Goals (SDGs) genannt, verabschiedete die Weltgemeinschaft im Jahr 2015. Sie umfassen sowohl ökologische als auch soziale und ökonomische Aspekte und sollen bis zum Jahr 2030 umgesetzt sein. Hier kommst du zum Programm des diesjährigen Weltwassertags (englisch)diesmal unter dem Motto »Valuing Water« (also: Wasser wertschätzen).

Das Auf der Website des Instituts findest du weitere Informationen zu den einzelnen ForschungsschwerpunktenInstitut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) in Frankfurt setzt sich seit Jahren dafür ein, dass vor allem auch Grundwasser mehr wertgeschätzt wird – sowohl als wichtigste Trinkwasserquelle als auch als eigenständiges Ökosystem. Im Interview erklärt Wasserexpertin Fanny Frick-Trzebitzky, dass die Probleme beim Schutz von Grundwasser nicht nur an geographischen Gegebenheiten liegen, wie sie mit ihrem jungen Forschungsprojekt Genaueres zum Forschungsprojekt »Regulate« gibt es hier (englisch)Regulate nach Lösungen sucht, welche Städte als Vorbild für Wassermanagement dienen und was jede:r von uns selbst tun kann.